Willkommen bei Bipolar-Berlin
die Selbsthilfegruppe Bipolar-Berlin, künftig für Angehörige und Betroffene
bisher trafen wir uns seit ca. 1999 jeden Dienstag in den Räumen der Charité in Berlin Mitte.
Wir treffen uns an folgenden Tagen im Monat:
jeden 1. und 3. Dienstag im Monat treffen sich Betroffene und Angehörige gemeinsam
Zu den Angehörigen zählen selbstverständlich auch gute Freunde.
jeden 2. und 4. Dienstag im Monat treffen sich nur die Betroffenen
"Himmelhochjauchzend - Zu Tode betrübt", "ich könnte Bäume ausreißen", "ich fühle mich wie gelähmt", ...
die "Achterbahn der Gefühle" kennt fast jeder aus seinem Leben.
Bei Menschen mit Bipolaren Störungen regulieren sich diese Empfindungen jedoch oftmals nicht von selbst und sind um ein Vielfaches von dem potentiert, was gesunde Menschen diesbezüglich empfinden und erleben.
Es kommt zu belastenden Lebenseinschränkungen, die einen normalen Tagesablauf nicht mehr gewährleisten und nicht selten unmöglich werden lassen.
Nicht selten müssen bipolar erkrankte Menschen ins Krankenhaus, weil sie, bedingt durch das Krankheitsbild, sich selbst und andere gefährden.
Das stellt oft eine enorme Belastung für das Umfeld, isb. für die Familienmitglieder dar.
Selbsthilfegruppen etablieren sich zunehmend mehr in unserer Gesellschaft. Immer mehr Ärzte, Therapeuten und auch Krankenhäuser empfehlen Selbsthilfegruppen an ihre Patienten weiter.
Durch ähnliche Lebensumstände in einer gleichen Gesellschaft können in Selbsthilfegruppen Erfahrungen weitergegeben werden. Durch die Gleichheit entsteht Authentizität. Dadurch widerum kann eine größere ggs. Akzeptanz entstehen.
Wir verstehen uns nicht als Ersatz herkömmlicher Hilfs- und Versorgungsangebote sondern als Ergänzung.
Es sollen keine medizinischen Ratschläge erteilt werden hinsichtlich von Medikamenten und sonstiger Therapien. Wir versuchen aufgrund von Erfahrungsaustausch eigene Strategien zur Selbsthilfe zu entwickeln, für uns zu nutzen und an andere weiterzugeben.
Die Selbsthilfe versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe.
Ziel ist es, dass so viel Selbstbewusstsein entwickelt wird, dass wir bei der Behandlung gleichwertig mitreden können, denn wir wollen mitreden dürfen.
Außerdem lernen wir persönliche Strategien zu entwickeln, um Frühwarnzeichen und -symptome rechtzeitig zu erkennen und eigenverantwortlich gegensteuern zu können.
Da bipolare Störungen sehr komplex sind und sich bei jedem, isb. auch in den Frühwarnsymptomen anders zeigen, versuchen wir, die Individualität eines jeden Einzelnen zu berücksichtigen.
